Mehr artenreiche Ecken und Gärten auf kirchlichem Grund
15.05.2024 |
Der Klimaschutz-Fonds der Erzdiözese Freiburg unterstützt durch das Hundertfüßer-Programm Ihre Projekte zur Förderung der Artenvielfalt.
Dramatische Verluste im Bereich der Biodiversität sind neben dem Klimawandel die zweite große Herausforderung für das menschliche Überleben. Die Verluste der Biodiversität zeigen, dass das Verhältnis des Menschen zur Natur neu bestimmt werden muss. Nach neuen Berechnungen sind weltweit etwa eine Million Tier- und Pflanzenarten in ihrer Existenz gefährdet. Um den Trend der Biodiversitätsverluste aufzuhalten, braucht es eine neue Kultur der Verantwortung, in deren Mittelpunkt ein Wandel im Verhältnis des Menschen zur Natur und im Umgang mit den ökologischen Ressourcen steht. Umwelt-, Klima- und Biodiversitätsschutz benötigen bei allen gesellschaftlichen Entscheidungen eine hohe Priorität.
Die Kirche kann mit ihrem eigenen Handeln viel zum Schutz der Biodiversität beitragen.
Nehmen wir uns als Erzdiözese Freiburg dieser Verantwortung an und sorgen wir für mehr Artenvielfalt in kirchlichen Gärten und Grünflächen. Um dem Artenschwund zu begegnen, gibt es zahlreiche Maßnahmen für den Artenschutz, die Artenvielfalt und den Biotopverbund auf kirchlichen Flächen fördern können.
Helfen Sie mit!
Helfen auch Sie, Vögeln, Insekten und anderen Tieren wieder mehr Nahrungs- und Nistmöglichkeiten in der Stadt bereitzustellen! Es braucht nicht viel Platz, um Wildbienen und anderen Arten Nahrungsquellen und Rückzugsräume zu schenken. Nicht nur die Tiere, sondern auch wir Christen und Christinnen erfreuen uns an bunt-blühenden Gärten und genießen das Summen und Zirpen von Insekten und das Zwitschern der Vögel.
- Anlage von artenreichen Wiesen und Säumen
- Pflanzung von standortgerechten, heimischen Gehölzen
- Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse
- Nistmöglichkeiten für Wildbienen
- Anlage von Steinhaufen und Trockenmauern mit Sandlinsen
- Anlage von Gewässern und Feuchtbiotopen
Schauen Sie sich diese Bilder an, ein kleiner Bereich am Collegium Borromaeum in Freiburg war geprägt von Rasen und Steinen. Ohne den Einsatz von Maschinen wurde in echter Handarbeit ein echtes Biotop geschaffen, mit kleinem Teich, Sandlinse, nahezu ganzjährigen blühenden Pflanzen und einer Trockenmauer, wofür die alten Waschbetonplatten recycelt wurden. Nachmachen ist erlaubt!
Melden Sie sich bei uns, wir vermitteln ein Auftaktseminar bei Ihnen vor Ort, bieten die Finanzierung nach den Konditionen des Hundertfüßer-Programms an und können auch gern Fachberater- und firmen vermitteln, die Ihnen bei der Umsetzung helfen.

