Energie-Beratung

Zum Glück geht es nicht mehr um die Frage ob wir uns für den Klimaschutz engagieren sollen. Für das „Wie“ stellt die Erzdiözese Freiburg – übrigens in enger Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche in Baden – eine fundierte und modular aufgebaute Energie-Beratung zur Verfügung. Für einzelne Beratungsmodule haben wir eigens qualifizierte Energie-Beraterinnen und Berater akkreditiert.
 

Unsere Beratungsmodule

 
 

Niedertemperatur-Konzept >

Bei einem Heizungstausch im Profangebäude ist das Niedertemperatur-Konzept der neue Standard. Es prüft, ob ein Gebäude für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet ist und schlägt ggf. eine alternative Heiztechnik vor.
 

Maßnahmen-Check >

Für Einzelmaßnahmen wie dem Fenstertausch oder der Dämmung der Außenhülle kann es ausreichend sein, den einfachen Maßnahmen-Check durchzuführen.

 

Photovoltaik Vorprüfung >

Für die Planung und Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen kann die PV-Vorprüfung in Anspruch genommen werden, bei der das Dach auf PV-Tauglichkeit überprüft wird.
 

Bafa-Energieberatung >

Natürlich werden auch die von der Bunderegierung geförderten Beratungsprodukte (Bafa-Energieberatung Wohngebäude oder Bafa-Energieberatung Nichtwohngebäude) anerkannt. Sie greifen aber eher bei einer vollumfänglichen Gebäudesanierung.
 
 
Um den speziellen Anforderungen in Sakralgebäuden gerecht zu werden, stellen wir spezielle Beratungs-Module zur Verfügung.
 
 

Heiz-Strategie >

Für die Erarbeitung einer Heiz-Strategie für die Optimierung  des Heizbetriebs oder der Heizungssanierung haben wir in der Erzdiözese Freiburg eigene Standards definiert, da es hier von staatlicher Seite keinerlei Vorgaben gibt (Sakralgebäude sind vom Gebäude-Energie-Gesetz ausgenommen). 

Klima-Monitoring >

Das Klima-Monitoring ist hilfreich für die Vorbereitung von Renovierungen und Heizungssanierungen. Mit dem Mess-System kann aber auch beobachtet und überprüft werden, ob die Maßnahmen tatsächlich die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.

Photovoltaik Vorprüfung >

Für die Planung und Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen kann die PV-Vorprüfung in Anspruch genommen werden, bei der das Kirchendach auf PV-Tauglichkeit überprüft wird.
 
 

Wann wird eine Energie-Beratung benötigt?

Integration in Planungs-, Entscheidungs- und Bauprozesse

Die Beratung soll zeitnah vor der Baumaßnahme stattfinden und bestenfalls in den Planungs- und Entscheidungsprozess integriert sein. So wird die Beratung unmittelbar nützlich und wirkt direkt für die Umsetzung. Durch den modularen Aufbau der Energie-Beratung können einzelne Fragestellungen zielgerichtet beantwortet werden.
 

 

Baubegleitung erwünscht

In der Umsetzung von energetischen Maßnahmen ist – entgegen der früheren Praxis – nun eine Baubegleitung nach Bafa-Standard ausdrücklich erwünscht.

Verpflichtung im Genehmigungsprozess

Im kirchenrechtlichen Genehmigungsprozess ist eine Energie-Beratung verpflichtend und muss spätestens zur Projektgenehmigung vorgelegt werden.

Voraussetzung für eine erhöhte Förderung

Sowohl für eine erhöhte Regelförderung aus dem Bauförderfonds als auch für einen Zuschuss aus dem Förderprogramm „100 Prozent für Erneuerbare" Energien ist eine passende Energie-Beratung Voraussetzung für eine Zuschussgewährung.

Kosten für die Energie-Beratung

Die Kosten für die Energie-Beratung sind von den Kirchengemeinden in der Regel selbst zu tragen. Diese können allerdings als Planungskosten in die Projektfinanzierung mit eingerechnet werden und werden nach Maßgabe des Bauförderfonds oder des Programms „100 Prozent für die Erneuerbaren" bezuschusst. Bei den Bafa-Energieberatungen kann natürlich nur der Eigenanteil angerechnet werden, der nach Abzug der staatlichen Förderung bei der Kirchengemeinde verbleibt. Im Gegensatz zur Energie-Beratung im Profangebäude gewährt die Erzdiözese bei Beratungen für Sakralbauten weiterhin einen Zuschuss von 50%.
  
Sachbearbeitung
Leitung Referat Energie und Klima
 

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