„Der Bericht des Weltklimarates IPCC zeigt, dass sofort gehandelt werden muss, um den Klimawandel zu bremsen. Die Erzdiözese Freiburg will das mit dem Klimaschutzkonzept angehen.“
Mit diesen Worten würdigte Erzbischof Stephan das Konzept. Zugleich ermutigte er die Kommission, mit der Umsetzung des Konzeptes zu beginnen.
Das Klimaschutzkonzept der Erzdiözese wurde mit einer breiten Akteursbeteiligung erstellt, so dass die Erfahrungen, die Kompetenzen und Anregungen von Haupt- und Ehrenamtlichen aller Ebenen einfließen können.
Eine weitere Besonderheit ist, dass das Klimaschutzkonzept parallel und in ökumenischer Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Baden erarbeitet wurde.
47 Maßnahmen gegen 99.000 Tonnen Kohlendioxid
Das Klimaschutzkonzept, das vom Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg (ifeu) und dem Öko-Institut in Freiburg erarbeitet wurde, ist Leitfaden und Fahrplan zugleich. Es beschreibt den Weg der diözesanen Einrichtungen und Kirchengemeinden zur Klimaneutralität und listet 47 konkrete Maßnahmen auf sowie einen Überblick über die benötigten Finanz- und Personalressourcen auf.
Um klimaneutral zu werden, muss die Erzdiözese Freiburg jedes Jahr 99.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Das ist die Bilanz des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen (THG) auf Basis der Verbrauchsdaten von 2018 für die Bereiche Gebäude (Strom: 19.000 Tonnen; Wärme: 58.000 Tonnen), Mobilität (13.000 Tonnen) und Beschaffung (ca. 9.000 Tonnen).
Die Zielsetzung, im Energieverbrauch und bei der Mobilität tatsächlich klimaneutral zu sein, ist sehr ambitioniert. Die Erzdiözese Freiburg macht es sich zudem nicht leicht: Klimaneutralität ist erst dann erreicht, wenn der tatsächliche CO2-Ausstoß auf 10% des Ursprungswertes reduziert ist. Erst diese verbleibenden Emissionen können durch Kompensation nach fest gelegten und hochwertigen Standards ausgeglichen werden.
Klimaschutzkonzept: Langfassung und Exposé
Im Konzept wird deutlich, dass das ausgegebene Klimaziel nur umsetzbar ist, wenn unverzüglich die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden und mit der Umsetzung sofort begonnen wird.
Vorstellung am Welterschöpfungstag
Im Rahmen des Welterschöpfungstages der Katholischen Akademie wurde das Konzept am 03. Mai 2021 bereits im Überblick vorgestellt. Hier der Link zur ca. 40 minütigen Präsentation zum Nachhören und Sehen.





