Für die Energiewende braucht es nach Ansicht von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch vor allem Beteiligung, Vertrauen und Mut in Deutschland. "Wir haben eine Energiewende eingeläutet, die sich durch den Ausstieg aus der Atomkraft, den Umstieg auf erneuerbare Energien und einen Sprung zu deutlich größerer Energieeffizient auszeichnet", sagte der Erzbischof bei der Verleihung des Umweltpreises der Erzdiözese am Freitag (18.01.13) in Freiburg. Gleichzeitig forderte er, dass die auch für die Atommüll-Endlagerung notwendigen Untersuchungen und Entscheidungen nicht "immer wieder neu zwischen Parteiinteressen, Legislaturperioden und Wahlterminen aufgeschoben und zerrieben werden".
Das Engagement für die Natur und das Einsparen von Energie ist nach den Worten von Erzbischof Zollitsch zu einem wichtigen Bestandteil des kirchlichen Lebens und pastoralen Handelns der Erzdiözese Freiburg geworden: "Wir haben uns eine Art ökologischen Reflex zu eigen gemacht, der immer auch die Bewahrung der Schöpfung im Blick hat." 2011 lag der Energieverbrauch in der Erzdiözese rund 20 Prozent unter dem Ausgangswert (Mittelwert aus den Jahren 2003 – 2006). "Wenn wir nicht nachlassen, dann werden wir das Ziel unseres Klimaschutzkonzeptes von 2009 tatsächlich erreichen: 2014 soll der CO2-Ausstoß um 38,3 Prozent gesunken sein", sagte Zollitsch.







