Ohne engagierte Energie-Manager/innen geht es bei den Gewinnern der Silbermedaille nicht.
Eine unangenehme Begleiterscheinung der Energiewende ist, dass die Investitionen in Infrastruktur und der Umstieg auf erneuerbare Energien Geld kosten – ein Grund dafür, dass Energie- und Strompreise steigen. In Haushalten mit geringen Einkommen führt das zu erheblichen Engpässen und zu weiteren Einschränkungen.
Genau an diesem Knackpunkt setzt der Stromsparcheck der Caritasverbände Mannheim, Freiburg und Konstanz an. In dem Projekt der drei Caritasverbände werden in Kooperation mit den örtlichen Energieagenturen und Jobcentern Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern ausgebildet. Diese besuchen einkommensschwache Haushalte und führen einen Energie- und Wassercheck durch. In einem zweiten Schritt werden die erhobenen Daten ausgewertet, die Einsparpotentiale ermittelt und ein angepasstes Soforthilfepacket zusammengestellt. Bei einem zweiten Besuch werden diese praktischen Soforthelfer wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren oder Wasserperlatoren den Haushalten kostenlos zur Verfügung gestellt und eingebaut. Mit der Umsetzung der Einsparempfehlungen und durch das Soforthilfepacket wird eine Kostenersparnis rund 100 Euro im Jahr erzielt – für viele ein kleiner Betrag, für einkommensschwache Haushalte aber durchaus eine nicht unerhebliche Entlastung.
Das Bestechende am Stromsparcheck der Caritasverbände sind die dreifach positiven Effekte: Erstens werden die Budgets von Haushalten mit geringem Einkommen entlastet, zweitens werden Langzeitarbeitslosen durch Schulung und praktische Erfahrung in einem Zukunftsthema Perspektiven eröffnet und drittens wird ein direkter Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz geleistet.
Preisgeld: 2100 Euro






