Schützen wir unsere Mitgeschöpfe – Lebendige Vielfalt an heiligen Stätten

Kirchen sind weit mehr als Orte des Glaubens, der Stille und der Gemeinschaft – sie bieten zugleich wertvolle Rückzugsräume für bedrohte Tierarten. 
 
Gebäudebrütende Vögel wie Turmfalken und Mehlschwalben sowie gebäudebewohnende Fledermäuse finden an Kirchen Nischen, Mauerspalten und Dachstühle, die ihnen als Brut- oder Schlafplätze dienen. Solche Strukturen sind im modernen Siedlungsbau selten geworden – umso wichtiger ist ihr Erhalt an historischen Gebäuden.
 
In einer Landschaft, in der naturschutzrelevante Strukturen zurückgehen, dienen Kirchen oft als wichtige Rückzugsorte für verschiedene Arten – stabile Inseln inmitten eines zunehmend unwirtlichen Umfelds. Gemeinsam bilden sie ein engmaschiges Netz aus "Trittsteinen", das Lebensräume verbindet und so einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten kann.
 
Auch das kirchliche Umfeld, etwa naturbelassene Kirchgärten oder Trockenmauern, bietet Lebensräume für zahlreiche Wildbienen, Eidechsen und Kleintiere. Solche Strukturen fördern nicht nur die Artenvielfalt, sondern leisten auch einen Beitrag zur ökologischen Bewusstseinsbildung innerhalb der Gemeinde.
 
Der Schutz der Biodiversität an und um Kirchen leistet so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und stärkt gleichzeitig die Verantwortung für unsere "schützenswerten Mitgeschöpfe".
 
 

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