Hintergrund
Um Klarheit zu bekommen, welches Raumklima im Lauf eines Jahres in einer Kirche herrscht, wie der Raum während der Heizperiode temperiert und welche Gefahren dem Gebäude und der Ausstattung drohen, sind 1.000 Kirchen in der Erzdiözese mit einem System ausgestattet, das das Raumklima erfasst .
Zwei Sensoren im Kirchenraum (2. Bankreihe, Orgel und ggf. Hochaltar) und einer im Außenbereich (Nordaußenwand) erfassen die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Im Viertelstundenrhythmus werden diese Daten per Funk an einen Zentralserver übermittelt. Über eine Internetplattform können alle fachlich mit den Gebäuden betrauten Personen das Raumklima in Echtzeit beobachten.
Dafür erhalten verschiedene Gruppen Zugang zur Klimadaten-Plattform: in erster Linie die Verantwortlichen vor Ort, aber auch die Architektinnen und Architekten, die Gebäudefachleute oder die Orgelsachverständigen. Monats-, Jahreszeiten- und Jahresberichte zeigen die Entwicklung der Parameter und weisen auf eventuelle Probleme hin. Das Klima-Monitoring ist zunächst auf 10 Jahre angelegt, so dass langfristige Entwicklungen nachvollzogen werden können.