Der Weg zur gebäudenahen Photovoltaik

Die Erzdiözese Freiburg plant, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu sein. Ein bedeutender Baustein auf dem Weg dorthin ist die Errichtung von Photovoltaik (PV)-Anlagen auf möglichst vielen Dachflächen kirchlicher Gebäude. 
 
Die Erzdiözese Freiburg hat für die Projektentwicklung, Planung, Bau und den Betrieb von PV-Anlagen ein Konzept entwickelt und die kircheneigene Betreibergesellschaft „Erzdiözese Freiburg Energie GmbH“ gegründet. Im Falle der Errichtung und des Betriebs einer PV-Anlage wird eine Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde als kirchlichem Rechtsträger und der kircheneigenen Betreibergesellschaft angestrebt.
 
Die Projektkoordination übernimmt die Diözesanstelle für Schöpfung und Umwelt, die nachfolgend die weitere Vorgehensweise mit der Kirchengemeinde kommuniziert. 
 
Soweit im Zuge der Kirchenentwicklung 2030 in der Kirchengemeinde schon bekannt ist, welche Gebäude zukünftig nicht mehr genutzt werden und überhaupt eine PV-Tauglichkeit besteht, wird dies vor Beginn der Vorprüfung mit der Diözesanstelle für Schöpfung und Umwelt abgestimmt (Vorsondierung).
 
Zur Auswahl der Gebäude, auf denen PV-Anlagen errichtet werden können, bietet die Erzdiözese den Kirchengemeinden die Durchführung von Vorprüfungen an, mit dem Ziel, die bautechnischen Gegebenheiten und die mögliche Leistung der PV-Anlagen zu ermitteln sowie eine Prioritätenliste der Gebäudeobjekte zu erstellen. Ein entsprechender Antrag auf Planungsgenehmigung für die bautechnische Vorprüfung ist vorher bei dem Erzbischöflichen Ordinariat (Hauptabteilung 9) zu stellen.
 
Die Vorprüfungen werden vom Erzbischöflichen Bauamt und der KSE Energie GmbH durchgeführt.
 
Als Ergebnis der Vorprüfung werden der Kirchengemeinde Gebäudedächer für mögliche PV-Anlagen vorgeschlagen. Die Entscheidung für eine bestimmte PV-Anlage trifft die Kirchengemeinde. Im Falle der Errichtung und des Betriebs einer PV-Anlage wird eine Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und der kircheneigene Betreibergesellschaft (Erzdiözese Freiburg Energie GmbH) angestrebt (Dachnutzungsvertrag).
 
Nach Abschluss des Dachnutzungsvertrags nimmt die Erzdiözese Freiburg Energie GmbH die weitergehende Ausführungsplanung, Genehmigungen, Errichtung (Investition) und den Betrieb der PV-Anlage vor. Die Umsetzung dieses beschriebenen Konzeptes verursacht für die Kirchengemeinde keine Kosten hinsichtlich der Projektentwicklung, Planung, Bau und des Betriebs von PV-Anlagen auf ihren Gebäudedächern.
  
Referent Photovoltaik
 

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