Kurzfristiger Termin zur Förderung der naturnahen Gestaltung von kirchlichen Flächen am 17.03.26
Wie lassen sich kirchliche Flächen wie Friedhöfe klimafreundlich, artenreich und klimaangepasst gestalten? Das Seminar zeigt praxisnah, wie Kirchengemeinden Natürlichen Klimaschutz umsetzen und Fördermittel nutzen können.
Wie können Flächen so gestaltet und gepflegt werden, dass Klimaschutz, Biodiversität und Klimaanpassung gleichermaßen erreicht werden? Welche Beispiele auf Friedhöfen oder auf anderen Flächen in Kirchenhand gibt es? Und wie kann das Förderprogramm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" auch von kirchlichen Akteurinnen und Akteuren in Anspruch genommen werden?
Viele Förderprogramme aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ermöglichen den Erhalt und die Wiederherstellung von Ökosystemen. Kirchen verfügen über Flächen im Siedlungsbereich und können diese vielfältig, insektenfreundlich und nachhaltig gestalten. Darunter fallen bspw. die Anlage naturnaher Grünflächen bis hin zu Naturoasen, die Entsiegelung von Hitzeinseln oder das Pflanzen oder der Erhalt schattenspendender Bäume.
Die Bewahrung der Schöpfung und somit der Schutz der Biodiversität und des Klimas zählen in Glaubensfragen zu wichtigen Werten. Über das Bundesprogramm können Maßnahmen des Natürlichen Klimaschutzes auf Kirchengrund gefördert werden. In der Online-Veranstaltung werden die Grundprinzipien naturnaher Grünflächen beschrieben und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Zudem wird spezifisch darauf eingegangen, welche Förderbedingungen gelten und wie Kirchengemeinden Anträge stellen können.
Dieses Seminar richtet sich vor allem an Kirchengemeinden und -kreise bzw. Pfarreien und Dekanate und soll zudem ehrenamtliche Aktive auf lokaler Ebene dabei unterstützen, Flächen im Siedlungsbereich naturnah zu gestalten.