Ü20-Photovoltaik-Anlagen in den Kirchengemeinden und weitere Meldungen der KSE
Die KSE Energie GmbH ist der kircheneigene ökumenische Energieversorger für Kirchengemeinden, Kirchenverwaltung und Einrichtungen in Baden-Württemberg. Sie ist unter anderem Planungs-Partnerin für den Photovoltaik-Ausbau der Kirchen.
Welche Neuerungen sich für Ü20-PV-Anlagen ergeben, wie Sie Ihr Energie-Datenmanagement effizienter gestalten können und die die Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) die Partnerschaft mit der KSE bewertet, erfahren Sie in diesem Artikel.
Ü20-Photovoltaik-Anlagen in den Kirchengemeinden
Die Erzdiözese Freiburg strebt mit ihrem Klimaschutzkonzept die Klimaneutralität an. Ein bedeutender Baustein auf dem Weg dorthin ist die Installation von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlage) auf möglichst vielen Dachflächen kirchlicher Immobilien. Die Erzdiözese Freiburg hat für die Projektentwicklung, Planung, Bau und den Betrieb von PV-Anlagen ein Konzept entwickelt und die kirchliche Betreibergesellschaft "Erzdiözese Freiburg Energie GmbH" gegründet.
In den Kirchengemeinden wurden bereits in früheren Jahren eigenständig PV-Anlagen errichtet, um Strom einzuspeisen. Rund 100 PV-Anlagen sind auf diesem Wege auf kirchlichen Dächern installiert worden. Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) läuft nach 20 Jahren aus. Es stellt sich für die Betreiber (Kirchengemeinde) die Frage, was mit der Ü20-PV-Anlage geschehen soll? Die PV-Anlagen "dieser Generation" haben sich schon längst über die Einspeisevergütung refinanziert. Der kircheneigene Energieversorger, KSE Energie GmbH, hat u. a. zusammen mit der Stabsstelle Schöpfung und Umwelt der Erzdiözese Freiburg eine Handreichung erstellt, die den Kirchengemeinden die Handlungsmöglichkeiten für die Ü20-PV-Anlagen aufzeigt. Die Handreichung ist verfügbar auf der Homepage der KSE Energie GmbH und auf dem Umweltportal.
Neu im KSE-Kundenportal: Effizienteres Datenmanagement durch "Pyramidenstruktur"
KSE Energie stellt eine bedeutende Erweiterung im KSE-Kundenportal vor: die neue Berechtigungsstruktur "Pyramide". Mit dieser Eigenentwicklung, die speziell auf die Bedürfnisse von Landeskirchen, Bistümern, Verwaltungsämtern und Kirchengemeinden zugeschnitten ist, wird Datenzugang sowie Datenmanagement deutlich einfacher und sicherer.
Datenabruf in Pyramidenform:
1. Kirchengemeinden
Sie können ihre eigenen Verbrauchs- und Kostendaten einsehen, bearbeiten und herunterladen.
Sie können ihre eigenen Verbrauchs- und Kostendaten einsehen, bearbeiten und herunterladen.
2. Verwaltungsämter
Sie erhalten Zugriff auf ihre eigenen Verbrauchs- und Kostendaten sowie auf die Daten der ihnen zugeordneten Kirchengemeinden – ebenfalls mit Lese-, Änderungs- und Downloadrechten.
Sie erhalten Zugriff auf ihre eigenen Verbrauchs- und Kostendaten sowie auf die Daten der ihnen zugeordneten Kirchengemeinden – ebenfalls mit Lese-, Änderungs- und Downloadrechten.
3. Landeskirchen bzw. (Erz-)Bistümer
Sie können alle Daten der angeschlossenen Kirchengemeinden und Verwaltungen einsehen und herunterladen. Änderungen sind hier bewusst nicht möglich.
Sie können alle Daten der angeschlossenen Kirchengemeinden und Verwaltungen einsehen und herunterladen. Änderungen sind hier bewusst nicht möglich.
Die Nutzung dieser Ebenen setzt jeweils entsprechende Vollmachten voraus. Dadurch entfällt der bisher notwendige manuelle Datenaustausch, was Fehler reduziert, Arbeitsabläufe beschleunigt und Kapazitäten spart. Gleichzeitig ermöglicht die neue Struktur schnelle Auswertungen und ein effizientes Energiedatenmanagement – ein zentraler Baustein für wirksames Energiemonitoring, Energieeffizienzmaßnahmen und das Erreichen kirchlicher Klimaschutzziele.
Konkret können sich Kirchenverwaltungen deutlich einfacher um die Abrechnung aller ihr zugeordneten Kirchengemeinden kümmern. Umweltbeauftragte der Bistümer bzw. Landeskirchen profitieren, indem sie die Daten für zentrale Aufgaben nutzen können, beispielsweise für die Erstellung von Treibhausgasbilanzen.
KSE Energie bietet den Kirchen mit dieser Lösung eine einzigartige Datenmanagement-Funktion, die maßgeschneidert für die organisatorischen Strukturen der Kirchen ist.
Bei Interesse oder Fragen steht Ihnen das Team von KSE Energie gerne zur Verfügung: https://www.kse-energie.de/ueber-kse/kontakt
EKD würdigt KSE Energie als starke Partnerin der kirchlichen Energiewende
Einmal jährlich tagt die Synode der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) zu wichtigen kirchlichen Angelegenheiten. Bei ihrer jüngsten Tagung im November 2025 hat die Synode der EKD ihren Kurs für konsequenten Klimaschutz bekräftigt und dabei die KSE Energie ausdrücklich als beispielgebende Partnerin der kirchlichen Energiewende hervorgehoben.
Im Mittelpunkt des Beschlusses steht der klare Auftrag, Datenmanagement, Energiemonitoring, Gebäudesanierungen und Einsatz erneuerbarer Energien deutlich zu intensivieren, um das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2035 zu erreichen. Die EKD betont, dass dafür spezialisierte Dienstleistungen und verlässliche Strukturen nötig sind, die kirchliche und soziale Einrichtungen entlasten und befähigen.
Besonders hervorgehoben wird in diesem Kontext KSE Energie als bundesweite kirchliche Energiewendeinitiative, deren Ansatz als wegweisend gilt. Die Synode verweist darauf, dass kirchliche Akteure solche kooperativen Strukturen fördern und nutzen sollten. Insbesondere weil dadurch Lösungen gebündelt werden können, die für die Praxis entscheidend sind: von klimafreundlicher Energielieferung und Dienstleistungsverträgen über PV- und Elektromobilitätsangebote bis hin zu Datenmonitoring.
Die Anerkennung durch die EKD unterstreicht die Rolle der kircheneigenen KSE Energie als einzigartige spezialisierte und nicht gewinnorientierte Partnerin, die die Kirchen auf ihrem Weg durch die Energiewende begleitet. Mit langjähriger Expertise, insbesondere im Datenmanagement und im auf kirchliche Bedarfe zugeschnittenen Service, ebnet die KSE Energie den Weg zu effektivem Klimaschutz.
KSE Energie und ihre Gesellschafterinnen freuen sich ausdrücklich über diese Wertschätzung und sehen sie als Auftrag, weiterhin verlässlich an der Seite der Kirchen und ihrer Einrichtungen zu stehen, damit die gemeinsamen Klimaschutzziele erreicht werden und die Kirche ein sichtbares Zeichen für Verantwortung und Hoffnung setzen kann.