Genüsslich abwaschen

Geschirrspülmaschine vs. Handspülen

Für die einen sind Geschirrspülmaschinen die segensreichste Erfindung der Neuzeit, andere können sich Zeit ihres Lebens mit diesen Monstern in der Küche nicht anfreunden und ziehen eine solide und liebevolle Handwäsche vor – auch wenn die meisten wohl nicht so weit gehen würden wie unser Mesner Hummel.

Neben der Frage, wie lange das Spülen und das Ein-, Aus- und Umräumen in Anspruch nimmt, ist der Wasser- und Stromverbrauch ein wichtiges Kriterium. Größere Haushaltsspülmaschinen mit Platz für 10 bis 14 Gedecke sind wirtschaftlicher als kleinere Maschinen für 7 bis 9 Gedecke. Sparprogramme reinigen bei 50 Grad, was zwar etwas länger dauert aber pro Spülvorgang nur 1 kWh Strom und 10 bis 15 Liter Wasser verbraucht.
 
Im Vergleich dazu verschlingt das Intensivprogramm bei 70 Grad 1,7 KWh Strom und 20 Liter Wasser. Eine neue Maschine kann gegenüber einer 20 Jahre alten bis zu 30 Euro Strom- und 10 Euro Wasserkosten im Jahr sparen. Noch mehr spart, wer die Spülmaschine direkt an den Warmwasseranschluss hängt, denn die Hälfte des Stroms verwendet die Maschine zur Erwärmung des Spülwassers. Aber all das gilt nur, wenn die Geschirrspülmaschine effizient genutzt wird: Also, erst anstellen, wenn die Maschine voll ist, das Geschirr nicht unter laufendem Wasser vor- spülen und das Sparprogramm nutzen!
Zum Thema Spülmaschine vs. Handspülen: Um zwölf Gedecke von Hand zu spülen verbraucht man in der Regel 46 Liter Wasser und 2 kWh Energie (= 70 Cent), eine Spülmaschine 10 Liter Wasser und 1 kWh Energie (= 25 Cent) – hier ist klar wer gewinnt. Keine Berechnungen liegen uns für die Methode von Mesner Hummel vor – doch so verbunden ist auch nicht jeder mit seinem Geschirr!