"Die Gäste sollen jederzeit ungehinderten Zugang zur Kirche haben. Alle sollen einen passenden Platz bekommen. Sie sollen sich wohl fühlen. Und selbstverständlich sind auch geeignete Schlafplätze vorgesehen ...". Spätestens jetzt wird deutlich, dass es hier nicht um die klassischen Gottesdienstbesucher geht. Die Kirchengäste, derer sich das Erzbischöfliche Bauamt in Heidelberg in besonderer Weise angenommen hat, sind Turm- und Wanderfalken, Dohlen und Fledermäuse.
In den vergangen Jahren haben sich die Architekten des Erzbischöflichen Bauamtes in Heidelberg bei Sanierungen von Kirchtürmen und Kirchendächern immer auch um diese Kirchengäste gekümmert, denen in zunehmendem Maße die Lebensgrundlagen entzogen werden: Vögel und Fledermäuse. Dabei braucht es im Grunde nur geeignete Einflugschneisen und sinnvoll ausgestaltete Nistgelegenheiten. Die Kosten dafür sind überschaubar. Die Architekten im Erzbischöflichen Bauamt konnten bei der Umsetzung oft auf die Kooperation mit dem BUND oder der unteren Naturschutzbehörde setzen.
Wenn die Besiedelungsmöglichkeiten angenommen werden, können die geflügelten Kirchengäste ja durchaus auch Mühe machen. Da ist es sinnvoll, auf den Sachverstand und das Engagement von engagierten Fachleuten zugreifen zu können.
Preisgeld: 400 Euro







