Die erste PLUS-ENERGIE-KIRCHE der Erzdiözese Freiburg steht in Meckesheim – auch bundesweit sind solche Kirchen noch sehr, sehr rar. Die Kirche St. Martin stammt aus dem Jahr 1962. Damals, als moderner Bau mit fächerförmigem Grundriss für rund 700 Besucher angelegt, wurde zwar ein wunderschöner Sakralraum geschaffen, auf energiesparende Bauweise aber keinerlei Wert gelegt. Die Kirche, in Beton und Glas ausgeführt, überhitzte sich im Hochsommer und war im Winter ziemlich kalt. Trotzdem lag der jährliche Energieverbrauch bei stolzen 100.000 kWh.
Als der Stiftungsrat 2010 die 50igjährige Renovation angehen wollte, stand er vor zwei Herausforderungen: Der Raum war inzwischen viel zu groß geworden und der hohe Energieverbrauch einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Zunächst wollte er den klassischen Weg einschlagen und einfach eine neue Heizung einbauen. Viel zu teuer und ohne Veränderungen im Kirchenraum nicht mehr zu rechtfertigen!
Die Lösung: Die Gemeinderäume wurden in der Kirche integriert und richtig gut eingepackt. Allerdings war bei St. Martin keine normale Außendämmung möglich. Der Trick, mit dem in Zukunft der Energieverbrauch um 75% gesenkt wird, ist, eine durchscheinende Hülle um die Kirche zu bauen, ein wenig Platz zu lassen und dann die vom Sonnenlicht erwärmte Luft aus dem Zwischenraum zur Temperierung zu nutzen. Eine echte Innovation!
Zur PLUS-ENERGIE-KIRCHE wird St. Bernhard aber erst durch die große PV-Anlage auf dem Kirchendach, die jährlich rund 35.000 kWh Ertrag abwirft. Stromertrag minus restlicher Energieverbrauch ergibt einen Überschuss von rund 10.000 kWh pro Jahr. Gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg und der Verrechnungsstelle Obrigheim ist Meckesheim neue Wege gegangen.
Die Filialkirche St. Martin ist am 23. Juli 2016 mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet worden.
Preisgeld: 2.100 Euro
Als der Stiftungsrat 2010 die 50igjährige Renovation angehen wollte, stand er vor zwei Herausforderungen: Der Raum war inzwischen viel zu groß geworden und der hohe Energieverbrauch einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Zunächst wollte er den klassischen Weg einschlagen und einfach eine neue Heizung einbauen. Viel zu teuer und ohne Veränderungen im Kirchenraum nicht mehr zu rechtfertigen!
Die Lösung: Die Gemeinderäume wurden in der Kirche integriert und richtig gut eingepackt. Allerdings war bei St. Martin keine normale Außendämmung möglich. Der Trick, mit dem in Zukunft der Energieverbrauch um 75% gesenkt wird, ist, eine durchscheinende Hülle um die Kirche zu bauen, ein wenig Platz zu lassen und dann die vom Sonnenlicht erwärmte Luft aus dem Zwischenraum zur Temperierung zu nutzen. Eine echte Innovation!
Zur PLUS-ENERGIE-KIRCHE wird St. Bernhard aber erst durch die große PV-Anlage auf dem Kirchendach, die jährlich rund 35.000 kWh Ertrag abwirft. Stromertrag minus restlicher Energieverbrauch ergibt einen Überschuss von rund 10.000 kWh pro Jahr. Gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg und der Verrechnungsstelle Obrigheim ist Meckesheim neue Wege gegangen.
Die Filialkirche St. Martin ist am 23. Juli 2016 mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet worden.
Preisgeld: 2.100 Euro








