"Am Anfang war die Erde wüst und leer. Und Gott schwebte über den Wassern." Zum Glück hat das damals gut geklappt mit der Scheidung von Festland und Wasser. Heute allerdings gehen wir mit dieser Schöpfung und insbesondere mit dem Wasser ziemlich fahrlässig um. Deshalb ist es eine Freude, die Gewinnerin des 4. Platzes ankündigen zu dürfen. Film ab!
Liebes Team in der Waldgruppe der Kita St. Josef in Kappelrodeck, man kann sich dem Wasserthema in der frühkindlichen Erziehung auf vielfältige Art und Weise annehmen. Was die Jury dazu bewegt hat, Sie mit dem 4. Platz beim Umweltpreis 2020 auszuzeichnen, war die stimmige, pädagogisch durchdachte, methodisch breite und thematisch fundierte Art der Vorbereitung und Umsetzung – ich kann mich dem nur anschließen.
Am Anfang der mehrwöchigen Wasseraktion in der Waldgruppe "Josefs Wölfe" stand die intensive Auseinandersetzung der pädagogischen Fachkräfte mit der Schöpfungsidee und mit der Bedeutung des Wassers in der Bibel. Von dieser Urquelle aus, haben Sie sich und den Kindern in der Folge 12 Fragen gestellt und daraus 12 Projektschritte und Aktionen abgeleitet.
Aus der ersten Frage "Wieviel Wasser verbrauchen wir denn?" entstand das Projekt "Eine Woche lang unser Wasch- und Spülwasser sammeln." Den Kindern zeigten die vielen gefüllten Fässer und Kanister die Menge an. Für Erwachsene: in einer Woche kamen 237 Liter zusammen.
Das Ergebnis der sich anschließenden Wassersparwoche war dann doch beeindruckend für Kinder und Erwachsene: Weil 100 Liter weniger Wasser verbraucht wurden, wurden auch viel weniger Kanister voll.





