In Baden-Württemberg ist die Art stark gefährdet – nur wenige Fortpflanzungsquartiere sind noch bekannt. Da jedes Weibchen pro Jahr nur ein Junges bekommt, ist der Schutz dieser Quartiere besonders wichtig.
Vor allem Dachböden alter Kirchen, Bauernhöfe und Kapellen in ländlichen Gegenden bieten im Sommer sichere Rückzugsorte zur Jungenaufzucht. Den Winter verbringt das Graue Langohr dagegen in unterirdischen Kellern und Höhlen, die konstant kühl und feucht sind. Während des Winterschlafs schützt es seine empfindlichen Ohren, indem es sie unter die Flügel klemmt.
Vor allem Dachböden alter Kirchen, Bauernhöfe und Kapellen in ländlichen Gegenden bieten im Sommer sichere Rückzugsorte zur Jungenaufzucht. Den Winter verbringt das Graue Langohr dagegen in unterirdischen Kellern und Höhlen, die konstant kühl und feucht sind. Während des Winterschlafs schützt es seine empfindlichen Ohren, indem es sie unter die Flügel klemmt.
Typisch für Langohren ist ihre besondere Jagdtechnik: Sie fliegen langsam und wendig durch strukturreiche Landschaften. In Wäldern sowie über Wiesen mit Hecken und Obstbäumen suchen sie ihre Beute nicht nur im Flug, sondern lesen sie geschickt von Blättern oder Zweigen ab. Nachtfalter stehen dabei ganz oben auf ihrem Speiseplan, sodass die Langohren zur natürlichen Schädlingsbekämpfung in der Land- und Forstwirtschaft beitragen.
Damit das Graue Langohr überleben kann, braucht es nicht nur sichere Quartiere, sondern auch eine strukturreiche, unbeleuchtete und unverbaute Umgebung mit durchgehender Vegetation. Ein Zusammenspiel aus geeigneten Quartieren und einer wenig verbauten Landschaft ist entscheidend, um diese bedrohte Art zu erhalten. Damit diese heimliche Art eine Zukunft hat, sind Schutzmaßnahmen an ihren Quartieren entscheidend.
Das Zusammenspiel von sicheren Quartieren und einer naturnahen, ungestörten Landschaft ist entscheidend für den langfristigen Erhalt dieser faszinierenden Fledermausart.



