Der Haussperling – "Lieber der Spatz auf dem Dach …"
Der Haussperling, vielen als "Spatz" bekannt, gehört zu den typischen Bewohnern unserer Siedlungen. Gerne nutzt er Kirchen- und Wohngebäude zum Brüten. Er baut seine Nester oft in Mauerspalten oder kleinen Hohlräumen unter Dachziegeln. Haussperlinge leben gemeinschaftlich in Kolonien und bleiben ihrem Brutplatz über Jahre hinweg treu. Trotz ihrer Vertrautheit mit dem Menschen ist ihre Zahl in vielen Regionen stark rückläufig – u. a. durch Gebäudesanierungen und damit einhergehend dem Verlust geeigneter Nistplätze. In manchen Gegenden stehen sie inzwischen auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten. Kirchen bieten mit ihren Nischen in Türmen und Dachbereichen noch wertvolle Rückzugsräume.
Durch den gezielten Erhalt oder die Ergänzung solcher Strukturen – etwa durch Nistkästen – kann man den Haussperling aktiv unterstützen und zum Erhalt dieser geselligen Vogelart beitragen.
Der Hausrotschwanz – Frühsänger an Kirchenmauern
Der Hausrotschwanz ist ein lebhafter Singvogel, der gerne an Gebäuden brütet. Er fällt auf durch seine roten Schwanzfedern und seine hektischen Knicks-Bewegungen. Er nutzt kleine Nischen in Fassaden oder unter Dächern als Nistplatz. Hausrotschwänze sind meist die ersten Vögel am Morgen und die letzten am Abend, deren schmetternder Gesang in ländlichen Siedlungsgebieten zu hören ist. Durch das Bereitstellen von Nistkästen an geeigneten Stellen kann man dieser insektenfressenden Art zusätzlich unter die Flügel greifen.

weitere Informationen zum Haussperling:
- FLYER Menschen, Spatzen Mauersegler.pdf
- Gebäudebrüter - Schutz einer faszinierender Natur - direkt in unserer Nähe
- Schutzmassnahmen_fuer_Haussperlinge.pdf
- Handzettel_Infoblatt_Haussperling.indd
- Nistkastenbauanleitung: http://www.nabu.de/vogelschutz/spatzenhaus.htm
weitere Informationen zum Hausrotschwanz:
- Gebäudebrüter - Schutz einer faszinierender Natur - direkt in unserer Nähe
- Hausrotschwanz — Artenschutz gGmbH




