Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Freiburg St. Georgen
Hauptgewinner des Umweltpreises 2008 ist das erste Passivhaus in unserer Diözese. Es ist sogar ein Passivhauskindergarten. Am Anfang des Projektes stand eine Katastrophe: Im August 2006 brannte der Kindergarten aufgrund von Brandstiftung nieder.
Die Beteiligten haben sich in St. Peter und Paul in einem langen und mitunter schwierigen Entscheidungsprozeß dazu durchgerungen auf die zukunftsfähigste Bauvariante zu setzen.
Der Passivhauskindergarten braucht ein Sechstel dessen, was ein modernes Standardhaus an Energie benötigt.
Passiv wird ein Haus dann genannt, wenn der Wärmebedarf aus passiven Quellen gedeckt werden kann – etwa aus der Sonneneinstrahlung oder der Abwärme von Personen oder technischen Geräten. Damit man mit diesen Quellen komfortable Temperaturen erzielt, darf der Energiebedarf nicht sehr hoch sein.
Wände, Decken und Böden des Gebäudes müssen außerordentlich gut gedämmt sein und auch an Fenster und Türen werden höchste Anforderungen gestellt. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung, ohne die ein solches Passivhaus nicht betrieben werden kann, muss darüber hinaus über eine Wärmezurückgewinnung verfügen um den Wärmeverlust so gering wie möglich halten und darf die Wärme nicht einfach mit der Abluft entweichen lassen. Passivhäuser sind, obwohl technisch inzwischen gut bewältigbar, immer noch eher die Ausnahme!
Preisgeld: 3.300 EURO





