Bauamt Heidelberg und Kirchengemeinde St. Valentin in Limbach
Die Geschichte dieses Preisträgers beginnt mit einer Katastrophe: Am 17. September 2003 brennt die Kirche in Limbach! Nach einem Ereignis wie dem Brand einer Kirche werden unglaubliche Energien frei, geht es im wahrsten Sinn des Wortes "heiß" her: Was ist uns die Kirche im Dorf wert? Wie wollen wir sie wieder aufbauen? Soll alles wieder so sein wie vorher? Limbach hat sich für eine Neukonzeption seiner Kirche entschieden. Diese Neukonzeption ist aus liturgischen, künstlerischen und architektonischen Aspekten gelungen.
Zum einen wurden die Neubauteile in einer innovativen Leichtbetonbauweise gegossen. Dadurch erfüllt die Kirche einen Dämmstandard wie ein aktuelles Wohngebäude – mit anderen Worten: Um die Kirche zu temperieren, braucht man im Vergleich zu anderen Kirchen nur noch einen Bruchteil an Energie.
Zum anderen sind sie auch bei der Bereitstellung der Energie neue Wege gegangen. Wie in Kappelrodeck haben sie die Chance genutzt und für die neue Kirche, das Pfarrhaus und das Gemeindehaus mit dem Kindergarten einen Wärmeverbund geschaffen und als Energieträger Holzpellets gewählt. Besuche in Limbach gelten inzwischen jedoch nicht nur der neuen Kirche. Auch die Solarkollektoren auf dem Pfarrhaus, die für warmes Wasser sorgen, und die Sonnenstromanlage auf dem Gemeindehaus sind für andere zum guten Beispiel geworden.
Preisgeld: 400 EURO





